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Erfolgreiches Facebook-Marketing: So frech, wie die Zielgruppe selbst

Rolando Baron · 25. März 2010 · 3 Kommentare · Best Practice

Alle reden von Social Communities. Aber kaum einer weiss, wie man die Digital-Natives wirklich erreichen kann. Denn nur eine Fan-Seite einrichten und ein paar PR-Texte einlesen – nee, das kommt gar nicht gut an. Was aber ankommt: Ideen, die so frech sind, wie die Zielgruppe selbst. Darum hier die Aktion von Burger King als Best Pratice Beispiel (… nur als Reminder und weil der Text gerade griffbereit vor mir lag ;-) ).

Ein zehntel Facebook-Freund: Hamburger im Restaurant

Endlich wisse man, was eine Facebook-Freundschaft wert sei, witzelt die “New York Times”: nämlich ziemlich genau 37 Cent. Der Hintergrund: Die Fastfood-Kette “Burger King” verspricht jedem US-Nutzer, der bereit ist, zehn seiner Kontakte zu opfern, einen Gratis-Hamburger. Und der geht normalerweise für 3 Dollar 69 über den Tresen.

Tausche zehn Freunde gegen einen Burger

Interessierte Nutzer können dazu eine Facebook-Applikation auf ihrer Seite einbinden – und los geht’s. Genervte Reaktionen der Ex-Kontakte sind jedoch nicht unwahrscheinlich. Das neu installierte Programm verkündet nämlich gut sichtbar im Facebook-Feed, wer geopfert wurde – und vor allem wofür.

Die Aktion ist auf die USA begrenzt – und auf insgesamt 25.000 Hamburger, je einer pro Interessent. Das bedeutet, dass bis zu 250.000 Facebook-Freundschaften dem fleischlichen Genuss geopfert werden könnten.

Bis zum Samstag war bereits knapp die Hälfte dieser Marke erreicht. Immerhin bleibt allen Geschassten ein Trost: Bei gegenseitigem Einvernehmen können die Facebook-freundschaften schließlich schnell wiederhergestellt werden.

(Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,600541,00.html)

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