Bin in Winterthur und blogge live vom Social Media Marketing Tag. Darum bitte Verständnis für gewisse Redundanzen, die dem geübten BüroBaronBlog-Leser evt. auffallen werden… und für Tippfehler.
Als Einstieg hier ein Clip von der Uni Zürich über den Medienwandel in der Schweiz:
Notion 1: Social Media ist schnell. Doch wie schnell ist das heute Marketing? Facebook ist schnell, Youtube ist schnell, die Posts kommen schnell, die Gespräche sind schnell. Doch wie schnell ist das Marketing? Wie schnell können Unternehmen mit komplizierten Prozessen auf die Turbo-Kommunikation in den Social Networks reagieren? Wirft das nicht die üblichen Kontrollmechanismen über Bord? Und wie lässt sich das alles planen?
Antwort auf die vielen Fragen: Marketing wird zum Rock’n’Roll – mit Brands unplugged, die genügend Street-Credibility haben, um die mündigen Kunden und Digital Natives zu erreichen. Klingt nach Kulturwandel? Yes! (…und gerade hat Frau Dr. Frick eine Folie aufgelegt mit dem Titel “Kampf der Kulturen”)
Notion 2: Hyperrealität – das Thema von Cary Steinmann. Hyperrealität? Ist das die Realität nach der Realität? Ist das Wirklichkeit, multipliziert mit zwei? Interessante Frage. Und schaut man sich die ganzen (Hyper)Reality-Shows an, die eigenartigen Videos, die auf Youtube Millionen in ihren Bann zeihen, dann zeigt sich die Relevanz dieser These. Aber Hyperrealität heisst doch, dass man seine eigene Wirklichkeit übersteigert. Werden Unternehmen also zu Freaks, zu komischen Nerds und überspannte Communication-Maniacs? Meine These: Diese Kommunikation “on the edge” ist ein Weg. Aber ein anderer Weg, ist die Besinnung auf die ganz einfachen – und sehr realen – Grundlagen der Kommunikation. Man schaue sich mal den “Spot” von der Bettwarenfabrik Fischer aus Wädenswil an: Super banal, irgendwie. Und vielleicht gerade darum ein Spot, der auf Youtube ein echter Hit ist.

Kein Kommentar bis jetzt ↓
Bis jetzt keine Kommentare.