Büro Baron Blog

Unternehmen als Rockband – und Baron fährt bald Ferrari!

Rolando Baron · 25. Juni 2010 · Baron konkret, Popcorn

Nur kurz und im Telegrammstil: Ich fahre bald Ferrari! Und das kam so:
War gestern zu einem intellektuellen Speed-Dating eingeladen. Vom dem Think-Tank W.I.R.E. Da waren ganz viele kluge Köpfe. Die sollten Ideen kreieren. Für die Zukunft. Ein Thema dabei: Wie sieht das Unternehmen 2.0. aus? Meine Antwort: Wie eine Rockband. Mit einem klaren Leitmotiv. Mit einem eigenen Groove. Mit einer Kommunikation unplugged. Mit einem CEO als Frontman. Und: Mit echten Fans statt treulosen Kunden.

Diese Idee fand W.I.R.E anscheinend gut. Darum kam Brands unplugged aufs Podest. Und der Baron bekommt bald einen Ferrari. Einen echten, einen PS-starken, einen roten. Allerdings hat die ganze Sache auch einen kleinen Hacken: Den Ferrari gibt’s leider nur für einen Tag (… ausser ich setzte mich ab und verlege meinen Geschäftssitz nach Osten ;-) ).

Doch jetzt das Wichtigste: Vielen Dank an die Bank Sarasin und an W.I.R.E, dass ich überhaupt mitmachen durfte! Mit schnellen Grüssen, der rote Baron (auch rasender Rolando genannt)

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Enterprise 2.0 und die Kunst loszulassen

Rolando Baron · 25. Juni 2010 · Big Thinking

Gerade diesen Text zugeschickt bekommen: Vom Trendbüro aus Hamburg. Das Interessante bei dem Interview mit Dr. Buhse sind die Fragen, die sich hinter den Aussagen verbergen: Wie funktionieren eigentlich Unternehmen (als selbstreferentielle Organisationen?), warum hat es das “kreatives Unternehmertum”  so schwer (weil Kreativität scheinbar bestehende Strukturen in Frage stellt?) und was können wir machen, um Managern zu überzeugen, dass es nicht das zahlenfixierte Denken ist, das zu heute zu wirtschaftlichen Erfolgszahlen führt. Doch hier das Interview und der nachfolgende Text vom Trendbüro. Die angerissenen Fragen werde ich übrigens wann anders unter die Lupe nehme – nach der Fussball-WM, zum Beispiel.

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Büro Baron on Tour – und bei der Bank Wegelin

Rolando Baron · 17. Juni 2010 · Baron on Tour

Fakt 1: 2008 hat die Finanzbranche in der Schweiz 226 Millionen Euro in Werbung investiert. Fakt 2: Mit einem Wert von 70% ist die wahrgenommene Markengleichheit in der Finanzbranche besonders hoch – Tendenz steigend. Fakt 3: Die Bank Wegelin macht es anders – und wächst und wächst und wächst.

Immer mehr Geld für immer weniger Differenzierung: Die Zahlen zeigen deutlicht, dass im Finanzmarketing eine Schere aufgeht, die ökonomisch kaum noch Sinn macht. Doch natürlich gibt es Alternativen – relevante und erfolgreiche Alternativen. Eine dieser Optionen zeigt die Bank Wegelin auf: Die älteste Privatbank der Schweiz, die mit einem deutlich anderen Auftritt erstaunliche Zuwachsraten erzielt.

Hier das Gespräch, das ich vor wenigen Tagen mit Frau Dr. Albena Björck – Marketingleiterin bei der Bank Wegelin – geführt habe.

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1. Eine Marke, die markiert.

Die Bank Wegelin – besonders ihr CEO Dr. Hummler – tritt mit teils kontrovers diskutierten Statements in der Öffentlichkeit auf. [Weiterlesen →]

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Google, UBS, Telecom – und die Kunst, das Nichtfassbare fassbar zu machen

Rolando Baron · 17. Juni 2010 · Big Thinking

Sie werden immer mehr: Die Branchen und Unternehmen, die intangible Leistungen anbieten. Leistungen also, die ich nicht fassen, nicht testen und damit nicht überprüfen kann. Die Herausforderung für die Konsumenten: Ihnen fehlt eine konkrete Entscheidungsgrundlage für ihre Kaufentscheide.

Sich entscheiden ohne konkrete Entscheidungsgrundlage – das ist schwierig. Doch wenn man nicht eindeutig weiss, was richtig oder falsch ist, dann hilft nur eins: Vertrauen. Ein Vertrauen, das ist nichts anderes ist als ein Vorschuss, den wir Marken im Voraus gewähren. Oder wie es Niklas Luhmann definiert: [Weiterlesen →]

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Zappo – einer der erfolgreichsten Social-Brands weltweit

Rolando Baron · 7. Juni 2010 · Best Practice, Big Thinking

These: Social Media gibt es nicht! Denn wer die sozialen Netzwerke nur als neue Kanäle interpretiert, um seine alten Botschaften zu verbreitern, der hat schon verloren.

Was es aber gibt: Social-Brands. Einer dieser Social-Brands ist Zappo – ein sehr, sehr erfolgreicher Online-Schuhverkäufer. Dazu hier der folgende Clip und im Anschluss noch ein paar Zeilen, die vor kurzem auf dem Blog von persönlich.com erschienen sind.

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Welche Marken Social Communities erreichen – und welche nicht.

Social-Media-Kampagnen wirken nicht, schreibt Christian Lüscher. Aber Social Media wirkt. Oder noch präziser: Social Communities wirken. Sehr sogar. Und doch hat Christian Lüscher recht. Denn die Crux verbirgt sich hinter dem kleinen Wort „Kampagnen“.

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“Wir müssen hüpfen lernen” – Dirk Baecker über die Herausforderungen der Computergesellschaft

Rolando Baron · 21. Mai 2010 · Big Thinking

Faszinierend – das Gespräch, welches Roger de Weck mit dem Soziologieprofessor Dirk Baecker geführt hat. Und allen zu empfehlen, die sich für den grundlegenden Wandel interessieren, der mit der neu entstehenden Informationsgesellschaft einhergeht.

Denn, so Dirk Baecker: „Die Computergesellschaft wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike.“ Und: “Wir müssen hüpfen lernen…”. Was das konkret heisst? Nun, das erfährt man in den folgenden 56 Minuten:

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Büro Baron on Tour – und bei Amir Kassaei

Rolando Baron · 11. Mai 2010 · Baron on Tour, Big Thinking

Vor ein paar Tagen konnte ich mich mit einem der besten Kreativen weltweit unterhalten – mit Amir Kassaei. Das Schöne daran: Das Gespräch war hochinteressant, inspirierend und wer klare Aussagen schätzt, der findet sie in diesem Interview. Das Blöde daran: Wie kürzt man eine Stunde auf Youtube-taugliche 10 Minuten? Vielleicht, in dem man es einfach macht… hier das Ergebnis.

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Ein weltweiter Youtube-Hit: Andes Bier

Rolando Baron · 28. April 2010 · Best Practice

Genial! Da konstruiert eine argentinische Brauerei einen maden “Teletransporter”, stellt ihn in Bars, macht ein kleines Video – und die ganze Geschichte entwickelte sich zu einem Hit in sozialen Netzwerken und auf Youtube.

Denn was Andes gemacht hat (so der Name des Biers) ist dreidimensionale Kommunikation: Haptisch und greifbar – aber auch etwas verrückter als vieles, was wir bei uns oft zu Gesicht bekommen. Markenkreativität eben. (Und der Beweis, dass gerade die Verknüpfung des Echten mit dem Viralen erfolgreich ist).

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Dank an Christoph für den Tipp!

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Baron ist jetzt auch ein Marken-Prinz – und schreibt Liebesbriefe

Rolando Baron · 27. April 2010 · Baron konkret, Popcorn

Es gibt Marken, die findet Büro Baron echt klasse: Marken mit einer Heritage, mit einer echten Persönlichkeit und mit allen Chancen, gerade heute zu einem überzeugenden Power-Brand zu werden.

Doch manche dieser Marken sind etwas eingeschlafen. Und wenn Sie Kommunikation betreiben, vertrauen sie noch immer den ausgelutschten Pfaden des 19. Jahrhunderts. Dabei sind sich führende Marketing-Vordenker einig: Es geht auch anders. Und viel, viel besser. Darum macht es Büro Baron jetzt  wie bei Dornröschen und versucht, diese an sich geilen Marken ganz sanft wach zu küssen. Wie zum Beispiel mit diesem Liebesbrief… an Rivella.

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Stellvertreterkommunikation: Das grosse Marken-Versteckspiel

Rolando Baron · 27. April 2010 · Big Thinking

Markenbotschafter, Testimonials, Imagetransfer – ein beliebter Mechanismus, der manchmal auch funktioniert. Vor allem, wenn man viel Geld hat, dafür aber keine Identität. Dann kauft man sich einen plakativen Sugar-Daddy und hofft, mit ein bisschen Image-Pimping neue Kunden zu erreichen. Bei unbedarften und naiven Kunden mag das sogar gehen… nur leider werden die immer weniger.

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Brands unplugged – Baron’s Lunchvortrag in 45 Minuten

Rolando Baron · 15. April 2010 · Baron konkret, Big Thinking

Büro Baron kommt über Mittag zu Ihnen. Er bringt Sandwichs mit. Was zum Trinken. Und einen kleinen Vortrag: Über Brands unplugged. Und über neue Wege, wie moderne Unternehmen heute Street-Credibility erzielen. Doch das Beste: In diesem Vortrag geht’s nicht nur um neue Power-Brands, mündige Kunden, Markenauthentizität und Rock’n'Roll-Marketing. Sondern das Ganze dauert nur etwa 45 Minuten und kostet pro Person ziemlich bescheidene CHF 16.50 – frische Brötchen und feine Brause inklusive!

Was Sie in den 45 Minuten erwartet (Kurzzusammenfassung des Vortrags):

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The Backstage of Brands und die Morellische Methode

Rolando Baron · 14. April 2010 · Big Thinking

Giovanni Morelli hat die Kunstgeschichte geprägt und die Kriminalistik. Weil er eine überzeugende Methode entwickelt hat, um Original von Fälschung zu unterscheiden. Doch die Morellische Methode verrät auch viel darüber, wie Markenwahrnehmung heute funktioniert. Und warum die Rückseite eines Brands oft wichtiger ist, als die polierte Schaufassade.

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